TL;DR — Kurzzusammenfassung
Vollständige Anleitung zum sicheren Selbst-Hosten Ihres eigenen Bitwarden Password-Managers.
Vaultwarden selbst in Docker zu betreiben ist ein Meisterstück in der Home-Server Welt. Es handelt sich hierbei um die performanteste Bitwarden Server-Entsprechung.
Folgen Sie dieser simplen Schritt-für-Schritt Strategie, um das Fundament bereitzustellen.
Schritt 1: Dateipflege am Host
Ihre Passwörter müssen irgendwo sicher physisch lagern.
mkdir -p /opt/vaultwarden
cd /opt/vaultwarden
Schritt 2: Das Docker-Inventar-File
Wir schreiben nun ein klassisches Konfigurationsdokument namens docker-compose.yml:
version: '3'
services:
vaultwarden:
image: vaultwarden/server:latest
container_name: vaultwarden
restart: always
environment:
- WEBSOCKET_ENABLED=true
- SIGNUPS_ALLOWED=true
volumes:
- ./vw-data:/data
ports:
- 8080:80
Hinweis: Durch SIGNUPS_ALLOWED=true können Sie und Fremde anfangs eigene Konten registrieren. Keine Angst, wir werden diesen Vorgang am Schluss hart blockieren!
Schritt 3: Den Container auffahren
Starten Sie Vaultwarden stumm im Hintergrund.
docker-compose up -d
Schritt 4: Die SSL-Mauer ziehen (Wicthig!)
Nutzen Sie den bekannten Nginx Proxy Manager (NPM).
Registrieren Sie einen neuen Web-Proxy Host, weisen Sie Ihre Domain (passwort.haus.com) zu und verlinken die interne Linux-IP Ihres Docker Hosts mit dem Port 8080. Ohne die grüne HTTPS Funktion aus Schritt vier reagiert die Verschlüsselungssystematik der Applikation im Webbrowser nicht!
Schritt 5: Registrierungen für immer unterbinden
Besuchen Sie nun die HTTPS-Seite und loggen Sie sich initial ein (Account anlegen!). Sofort verriegeln wir den Zugang nun weltweit durch Anpassung des Compose Textes:
environment:
- WEBSOCKET_ENABLED=true
- SIGNUPS_ALLOWED=false # ABSOLUTER REGISTRIER-STOPP
Wir validieren die absolute Kontrolle erneut:
docker-compose down && docker-compose up -d
Perfekt, niemand anderes kommt nun mehr auf den Vault!