TL;DR — Kurzzusammenfassung
Beheben Sie Finiquito- und Liquidación-Fehler in Aspel NOI: Betriebszugehörigkeit, Tageslohn, LFT-Konzepte, ISR Art. 174 und CFDI-Stempelung.
Wenn Aspel NOI Finiquito oder Liquidación nicht berechnet oder Beträge nicht zur LFT und ISR passen, stoppt die Lohnabrechnung am Kündigungstag. Die Ursache liegt meist in Stammdaten, nicht in einem Zufallsfehler. Prüfen Sie zuerst Eintrittsdatum, SDI und den erfassten Kündigungsgrund — diese drei Felder bestimmen fast alle Berechnungsfehler.
Der Fehler
Typische Meldungen:
Fehler bei Finiquito-Berechnung
Fehler außerordentliche Perzeptionen
Falsches ISR
Entschädigung 0,00 bei mehr als einem Jahr Betrieb
Finiquito vs Liquidación
| Finiquito | Liquidación | |
|---|---|---|
| Inhalt | Anteilige Leistungen, offener Lohn | Zusätzlich gesetzliche Entschädigungen |
| ISR | Art. 96, UMA-Freigrenzen | Art. 174 Trennungseinkommen |
Falscher Kündigungsgrund → falsche Konzepte aktiv. Dokumentieren Sie den LFT-Motivcode schriftlich, bevor Sie die Berechnung in NOI starten — nachträgliche Änderungen erfordern oft eine komplette Neuberechnung der außerordentlichen Periode.
Ursache 1: Falsche Daten
Eintritts- und Austrittsdatum, Rechnungskette bei Wiedereinstellung prüfen.
Ursache 2: Tageslohn / SDI
Vor Finiquito SDI neu berechnen; gemischte Vergütung in Formeln abbilden.
Ursache 3: Konzepte
SAT-Schlüssel, Formeln mit Betriebszugehörigkeit, Indemnización-Konzepte bei Liquidación aktivieren.
Ursache 4: Falsche Periode
Nur außerordentliche Finiquito-Periode — nicht offene Ordinärperiode. Mischen Sie keine ordentlichen Gehaltszeilen in dieselbe Periode, wenn Sie bereits Incapacidad oder Prämien separat abgerechnet haben.
Ursache 5: Tabellen ISR/UMA
Aktuelles Jahr und NOI-Reinstall ausführen.
Ursache 6: Falsche Kündigungsart (Finiquito vs Liquidación)
Wenn Liquidación gewählt wurde, aber der Kündigungsgrund nur Finiquito rechtfertigt — oder umgekehrt — berechnet NOI Entschädigungen mit 0,00 oder zu hohen Beträgen. Prüfen Sie Art. 53 LFT und den erfassten Motivcode; bei außerordentlicher Kündigung durch den Arbeitgeber sind Indemnización-Konzepte Pflicht.
Schritte
- Mitarbeiterdaten einfrieren.
- Tabellen aktualisieren.
- Kündigung mit LFT-Grund.
- Finiquito-Periode, neu berechnen.
- Vorabrechnung vs Legal prüfen — Aguinaldo proportional, Urlaub, Prämien und ISR Art. 174 Zeile für Zeile abstimmen.
- Stempeln; danach SUA-Export und IMSS-Baja abschließen.
Prävention
- Checkliste bei jeder Kündigung: Eintritt, offene Urlaubstage, letzter SDI, LFT-Motiv.
- Finiquito simulieren vor dem Gespräch mit dem Mitarbeiter.
- Historisches Eintrittsdatum nur mit Vertragsnachweis ändern.
- ISR-Tabellen jeden Januar und nach UMA-Anpassung prüfen.
- Nach dem Stempel: Baja im IMSS über NOI/SUA abschließen, damit keine aktive Cotización bleibt.
- Vor Kündigungsgespräch Simulation ausdrucken und mit Legal abstimmen.
- Aguinaldo-Tage und offene Urlaubstage vor Finiquito-Berechnung aktualisieren.
- Bei Wiedereinstellung Eintrittsdatum-Kette dokumentieren, nicht nur das letzte Datum ändern.
Alternative Lösung
Manuelle Berechnung in Excel: Wenn NOI weiterhin falsche Beträge liefert, berechnen Sie Finiquito-Komponenten nach LFT in einer Tabelle (Aguinaldo proportional, Urlaub, Prämien) und erfassen Sie manuelle Percepciones in der außerordentlichen Periode. Stempeln Sie erst, wenn die Summen mit Legal übereinstimmen. Langfristig SDI, Konzepte und Tabellen in NOI reparieren.
Verwandte Probleme
CFDI-Stempelfehler nach Finiquito: ISR Art. 174 inkonsistent; XML vor PAC prüfen.
SUA-Export nach Baja: fehlende Bewegung erzeugt aktive Cotización; siehe SUA-Export.
Aguinaldo falsch: oft gleiche Ursache — veralteter SDI; siehe Aguinaldo-Fehler.
Zusammenfassung
- Meist Zugehörigkeit, Lohn/SDI, Konzepte, Periode.
- Erst korrekte Berechnung, dann CFDI.
- PAC lehnt inkonsistente XML-Knoten ab, wenn ISR und Perzeptionen nicht zusammenpassen.
- Dokumentieren Sie jeden Finiquito mit Vorabrechnung, LFT-Motiv und gestempelter UUID für spätere Prüfungen.