TL;DR — Kurzzusammenfassung
Ein Vergleich der drei wichtigsten lokalen Kubernetes-Distributionen für Entwickler mit Fokus auf Ressourcen und IoT.
Die Ausführung von Vanilla-Kubernetes auf Laptops verbraucht zu viele Ressourcen. Hier treten K3s, Minikube und MicroK8s an.
1. Minikube
Läuft meist als Docker-Container oder VM. Vorteile: Einfach zu startende Add-ons und die Dokumentation ist riesig. Nachteile: Ressourcenintensiv. Nur für Entwicklung geeignet.
2. K3s
Eine einzige, kompakte Binärdatei von SUSE/Rancher.
Vorteile: Bereit für die Produktion. Ersetzt etcd durch SQLite. Sehr ressourcenschonend.
Nachteile: Standardmäßig mit Traefik und ServiceLB (kann aber deaktiviert werden).
3. MicroK8s
Die Zero-Ops Lösung von Canonical. Vorteile: Snap-Integration auf Ubuntu macht die Installation blitzschnell. Nachteile: Außerhalb von Linux erfordert es Multipass, was es wieder sehr “schwer” (heavyweight) macht.
Fazit
- Einsteiger: Minikube
- Reine Ubuntu-Nutzer: MicroK8s
- Für fast alles andere (Mac, IoT, Produktion): K3s